Berichte
aus dem Bereich Modellklassen für Hochbegabte
Brettspiele-Projekt der 5e
Ein spielerisches Wiedersehen – Die Klasse 5e besucht die Graser-Grundschule
Ein ganz besonderes Wiedersehen erlebte die Klasse 5e unseres Gymnasiums, als sie vor Kurzem die Graserschule im Stadtzentrum besuchte. Im Rahmen einer Atelierstunde hatten die Fünftklässler über mehrere Wochen hinweg eigene Brettspiele entwickelt. Eine Atelierstunde ist typisch für Modellklassen: Sie ist eine fest im Stundenplan verankerte Unterrichtsstunde, in der die Kinder projektbasiert und eigenverantwortlich an frei gewählten Themen arbeiten können. Die entwickelten Spiele lehnten sich an bekannte Klassiker wie Mühle, Mensch ärgere dich nicht oder Monopoly an, wurden aber mit kreativen Ideen und neuen Regeln erweitert.
Nach einer intensiven Entwicklungs- und Testphase war es endlich so weit: Die Schülerinnen und Schüler der 5E machten sich auf den Weg zur Graserschule, wo sie von der Klasse 4b herzlich empfangen wurden. In gemischten Gruppen aus Viert- und Fünftklässlern wurden die neuen Brettspiele ausprobiert – mit großer Begeisterung auf beiden Seiten! Besonders schön war, dass die Chemie zwischen den Kindern von Anfang an stimmte. Viele Schülerinnen und Schüler der 5E erinnerten sich noch gut an ihre eigene Zeit an der Grundschule und freuten sich umso mehr, an diesen Ort zurückzukehren. Einige waren sogar besonders motiviert, weil sie selbst noch vor einem Jahr in genau dieser Klasse gesessen hatten.
Das Projekt war ein voller Erfolg: Es förderte nicht nur den kreativen Umgang mit Spielmechaniken, sondern auch die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen den Jahrgangsstufen. Alle Beteiligten hatten großen Spaß und freuen sich schon auf weitere gemeinsame Aktionen!

