Berichte
aus dem Bereich Modellklassen für Hochbegabte
Workshop der Hochbegabten-Klassen in Silberbach
In den Tagen vom 4. bis 6. Oktober 2023 fuhren Delegationen der Hochbegabten-Klassen der Stufen 6-11 zusammen mit Herrn Kelz und Frau Götz nach Silberbach. Zusammen wollte man über das Dasein als Hochbegabter an unserer Schule sprechen und den Austausch zwischen den verschiedenen Stufen ermöglichen. Natürlich gab es aber auch eine ganze Menge an Input, um am Ende in Gruppen Projekte auszuarbeiten.
Zu Beginn durften alle einen Impulsvortrag von Marc Gassert, einem Key-Note-Speaker, zum Thema Motivation und Fokus erleben. Der unterhaltsame und durch Taschenspieler-Tricks und Showeinlagen aufgelockerte Vortrag hat alle Zuhörenden schwer beeindruckt.
In der anschließenden ersten Arbeitsphase war es das Ziel in stufenübergreifenden Gruppen Eindrücke über das Leben als „Hochbegabte“ zu sammeln. Was läuft gut? Gibt es etwas zu verbessern? Gibt es Projekt-Wünsche? Alle Eindrücke wurden auf Zetteln festgehalten, nach Themen sortiert und im Plenum besprochen. Es wurde viel diskutiert und mit der Zeit konnte man immer mehr über gleiche Erfahrungen zusammenfinden.
Zwei Referenten von Shapeschool, einer Organisation für Chancengleichheit und Potentialentfaltung von Kindern und Jugendlichen, begleiteten ebenfalls die drei Tage. Von nächtlichem Bogenschießen und einem blinden Slackline-Parcours bis zu einem stummen Labyrinth war alles dabei. Die Aktionen sollten helfen eine Gruppe zu bilden und ein Verständnis für die Dynamik einer Gruppe zu entwickeln.
Um das Ziel, Projekte auszuarbeiten, zu erreichen, stellte sich zuerst einmal die Frage, wie die Gruppen gebildet werden sollten. Schlussendlich fiel die Entscheidung auf die Option sich klassenweise zusammenzusetzen. Jede Gruppe zog sich zurück, um Ideen zu finden und auszuarbeiten. Die erarbeiteten Projektkonzepte wurden zuletzt am Vormittag des dritten Tages im Plenum vorgestellt. Dort sah man erstmals die Bandbreite der Ideen. Diese reichten von dem Konzept älterer Schüler als Unterstützung für die Sechstklässler in der ersten Projektwoche, über ein Sozialpraktikum bis hin zu einer bilingualen Seminarexkursion auf internationaler Ebene.
Die drei Tage waren für alle Beteiligten eine Bereicherung an wertvollen Erfahrungen. Sowohl die Impulse der Referenten als auch neu geknüpfte Kontakte können bei der folgenden Umsetzung der Projekte von Nutzen sein. Der Dank gilt vor allem Herrn Kelz und Frau Götz für die großartige Organisation und der Karg-Stiftung für die Finanzierung.

